Wie Du garantiert 100.000 Euro über Amazon verdienst

Garantiert 100.000 Euro über Amazon verdienen? Ja, natürlich. Und zwar mit eBooks, die ausschließlich via Amazon vermarktet wurden. Die Quelle ist kein Geringerer als Amazon selbst. Wie das genau geht, erläutere ich nachfolgend.

100.000 Euro über Amazon verdienen

Acht deutsche Selbstverleger, gab Amazon aus Anlass der Leipziger Buchmesse 2013 bekannt, haben seit dem Start von Kindle Direct Publishing mindestens 100.000 Euro umgesetzt. Wieviel davon am Ende übrig als Verdienst übrig bleibt, muss zunächst natürlich der Steuerberater ausrechnen. Amazon hat hierzu natürlich keine Namen genannt. Gut, die Nachricht ist nicht neu, denkst Du Dir nun vielleicht. Mag sein, aber deshalb ist sie nicht weniger wahr!

100.000 Euro – das klingt nach viel Geld. Man muss allerdings berücksichtigen, dass Amazon hier über fast zwei Jahre summiert hat. Ein Jahres-Bruttoeinkommen von 50.000 Euro klingt schon weniger beeindruckend. In den USA, wo der Markt ein paar Jahre weiter ist, sieht das schon ganz anders aus: Hier ist es eine Nachricht, wenn ein Autor mehr als eine Million Dollar verdient hat. Entsprechend sehen dort auch die Blog-Headlines ganz anders aus.

Auf dem Blog von Tim Ferris etwa, der mit dem „4-Hour-Workday“ bekannt wurde, erläutern Gastautoren derzeit ausführlich, wie sich ein Millionenumsatz über Amazon strategisch realisieren lässt. Der komplette Artikel ist zwar typisch amerikanisch von „Yes, you can“-Mentalität geprägt, zeigt aber ein paar interessante Ansätze, die sich auch an den deutschen Markt adaptieren lassen müssten. Wie kannst Du also über Amazon.de 100.000 Euro verdienen?

Die Rechnung ist relativ einfach: Du brauchst 15 eBooks zu 2,99 Euro, die sich täglich wenigstens zehnmal verkaufen. Damit nimmst Du am Tag circa 300 Euro ein, im Monat also 9000 Euro – und im Jahr 108.000 Euro (vermutlich wird es etwas mehr, weil sich im Dezember die Verkaufszahlen deutlich erhöhen). Ist das realistisch? Ich denke, ja. Du brauchst dazu keinen wirklichen Bestseller. Bestseller werden überschätzt. Wenn es Dir gelingt, entsprechend viele eBooks in den oberen Top 1000 unterzubringen, hast Du Deine je zehn Verkäufe pro Tag schon im Kasten. Dazu musst Du allerdings strategisch vorgehen.

Tipp 1: Schreibe Nischentitel

Schreibe Ratgeber-Books aus dem Sachbuch-Bereich. Um Dein Ratgeber-eBook erfolgreich zu positionieren, ist die Wahl der optimalen Nische essentiell. Daher solltest Du hier auch viel Zeit investieren. Die richtige Nische ergibt sich aus verschiedenen handfesten Faktoren, wie z.B. dem Suchvolumen des bzw. der anvisierten Keywords. Nutze daher die einschlägigen Tools, um das Suchvolumen zu ermitteln und gebe auch händisch alle Keywords bei Amazon ein. Hier ist Fleißarbeit gefragt.

Schaue auch in den einschlägigen Rankings bei Amazon, was sich gut verkauft. Du interessierst dich aber nicht für Diäten oder Kochbücher? Umso besser – so gewinnst Du dem Genre vielleicht ganz neue Aspekte ab.

Tipp 2: Schreibe schnell

Rechne nicht damit, dass Dein Buch ein Bestseller wird. Ganz oben in den Charts zu landen, braucht viel Geduld und auch Glück. Mir fallen immer wieder Titel auf, die eigentlich das Zeug zum Bestseller haben: Hervorragend geschrieben, zum richtigen Zeitpunkt veröffentlicht, gut vermarktet – und trotzdem heben sie nicht ab. Sei’s drum. Schreibe einfach das nächste Buch! Wenn Du das 100.000-Euro-Rezept umsetzen willst, brauchst Du viele Eisen im Feuer. Nämlich wenigstens zehn, besser noch die genannten 15.

Dazu solltest Du für einen eBook nicht länger als einen oder zwei Monate brauchen. Ich höre Deinen lauten Protest. Acht Wochen für ein ganzes Buch? Nun ja – Du schreibst ja keinen Roman. Ein eBook aus dem Sachbuch-Bereich, das Du als eBook für 2,99 Euro anbietest, muss keine 300 Seiten haben. 100 Seiten genügen, damit das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt. Denke daran: ein gedrucktes Taschenbuch kostet wenigstens zehn Euro. Der Leser fühlt sich mit 100 Seiten nicht betrogen. Das ist auch der typische redaktionelle Umfang eines Magazins – und das kostet in der Regel mehr. Du musst also etwa 50 Tage lang täglich zwei Seiten schreiben. Das klingt machbar – funktioniert aber nach meiner Erfahrung trotzdem nur mit Tipp 3 und einem Lernprozess. Du musst es schaffen, Deine perfektionistische Ader auszuschalten. Deinen nobelpreisverdächtigen Roman kannst Du schreiben, wenn Dir das Schreiben genug einbringt, dass Du Dir die Perfektion leisten kannst.

Tipp 3: Lasse andere für Dich arbeiten

eBooks schreiben und richtig vermarktenDu kannst vermutlich ganz gut schreiben. Kannst Du auch ebenso gut layouten, lektorieren, gestalten? Ich bezweifle das. Und selbst wenn Du wirklich ein Universaltalent bist, funktioniert der Plan nicht mehr, falls Du jede nötige Arbeit selbst übernimmst. Du brauchst ein tolles Cover, einen sauber lektorierten und korrigierten Text und schließlich ein technisch einwandfreies eBook. Für all das gibt es Spezialisten, die weit weniger Zeit für diese Aufgaben benötigen als Du selbst.

Für ein Cover musst Du je nach Anbieter mit 50 bis 500 Euro rechnen. Ein Lektorat von einem Profi gibt es ab 4 Euro pro Normseite. Bei einem 100-Seiten-Buch bist Du also mit 400 Euro dabei. Für die eBook-Erstellung fallen meist weniger als 100 Euro an. Insgesamt betragen Deine Investitionen also auf keinen Fall mehr als 1000 Euro.

Worauf wartest Du noch? Los geht’s, …

Beste Grüße
Oliver

P.S.: Smarte Menschen lesen vorab das eBook eBooks schreiben & richtig vermarkten, um einfach, schnell und erfolgreich bei Amazon zu publizieren. Du bist smart.

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